Papiermühle Homburg
Ein Handwerk mit Geschichte
Artisans
Produktion :
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Ein Handwerk mit Geschichte
In Homburg am Main macht Johannes Follmer in der historischen Papiermühle feines Papier aus Baumwollfasern und Leim von Hand wie seine Vorfahren. Der ganz in der Nähe entspringende Bischbach war der Grund, warum vor 200 Jahren der Papiermacher Leonhard Leinzinger seine Mühle in Windheim abbaute und sie in Homburg am Main wieder aufstellen liess. Heute ist Johannes Follmer der Papiermacher in fünfter Generation.
Das Erbe der Papiermacher
Im Museum Papiermühle Homburg begeben wir uns in historischer Kulisse auf Zeitreise durch die Geschichte des handwerklichen und industriellen Papiermachens. Mit seinem markanten pagodenartigen Walmdach gilt die Papiermühle als eines der Wahrzeichen des malerisch von Main und Weinbergen umrahmten Winzerortes Homburg in Unterfranken.
Technik und Tradition vereint
Von 1807 – als die Papiermachertradition in Homburg begründet wurde – bis zur Stilllegung der Mühle im Jahre 1975 wurde Papier und Pappe mit Wasserkraft hergestellt. Sauberes Betriebswasser und ausreichend Energie zum Antrieb der Wasserradanlage lieferte der nicht weit entfernt vom Mühlengebäude entspringende Bischbach. Zum Sortiment gehörten verschiedene Schreib- und Druckpapiere, die später sogar bis nach Übersee exportiert wurden.
Direkt neben den ehemaligen Produktionsräumen befanden sich die Wohnräume der Papiermacherfamilie. Arbeiten und Wohnen waren eng miteinander verbunden. Heute präsentiert sich die Papiermühle nach umfangreicher Renovierung als ein in ganz Süddeutschland einmaliges Museum. In der Papiermanufaktur werden heute wieder handgeschöpfte Papiere hergestellt, die unter anderem direkt im Museum für den Künstlerbedarf zum Verkauf angeboten werden.




