VéloRail du Périgord Vert
Highlights
Produktion:
© 2025
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© 2025
Wir lieben eigentlich das Tretbootfahren – egal ob auf ruhigen Binnenseen oder auf dem Mittelmeer. Da war es fast zwangsläufig, dass wir sofort auf das VéloRail aufmerksam wurden. Die Vorstellung, auf alten Gleisen durch die Landschaft zu strampeln, hat uns sofort gepackt, also haben wir kurzentschlossen Kontakt aufgenommen.
Ein wirklich wichtiges Detail vorab: Man muss unbedingt telefonisch reservieren. Das hat organisatorische Gründe, denn jede Tour wird von Personal begleitet, das für die nötige Sicherheit sorgt. Da man auf einer Draisine eben kein „echter“ Zug ist, gibt es an unbeschrankten Bahnübergängen eine klare Regel: Absteigen und schieben! Die Autos haben hier Vorfahrt. Alle Details zur Buchung und den Routen findet Ihr auf der offiziellen Seite des VéloRail de France.
In dem charmanten Dorf Corgnac parken wir auf dem Rathausplatz. Da die Strassen im Périgord dann doch weniger kurvenreich waren als gedacht, sind wir viel zu früh dran. Wir nutzen die Zeit für einen Spaziergang unter der Brücke hindurch zur Flussinsel. Unter Trauerweiden warten Tische und Bänke auf uns. Das Wasser der Isle ist angenehm temperiert – perfekt, um kurz die Zehen hineinzuhalten, bevor es zum 1,5 km entfernten Bahnhof geht, wo wir verabredet sind.
Die zweistündige Tour auf der alten Eisenbahnstrecke ist purer Charme. Man rumpelt über historische Brücken, Viadukte und durch Tunnel, passiert alte Bahnhöfe und gleitet zwischen Tälern und Flüssen durch die Landschaft. Das VéloRail bietet dabei verschiedene Routen an, die zwischen 11 und 28 Kilometern (Hin- und Rückfahrt) variieren – ein aktives Naturerlebnis, das man so schnell nicht vergisst.
Und das Beste zum Schluss: An der Endstation des Kurses Corgnac-Les Chatignoles wartet die Belohnung. Es gibt Erfrischungen, Eis und – ganz wichtig – saubere Toiletten. Ein perfekter Wendepunkt für die Rückfahrt!