Musée Basque : Die Geschichte Bayonnes und des Baskenlands
Highlights
Produktion:
© 2025
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© 2025
Das Euskal museoa beherbergt die umfangreichste Sammlung über das gesellschaftliche Leben im nördlichen Baskenland (Iparralde). Untergebracht ist es im Maison Dagourette, einem prachtvollen Hafenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Dieses Baudenkmal ist untrennbar mit der Geschichte Bayonnes verbunden, steht heute unter Denkmalschutz und dient bereits seit 1924 als würdiger Rahmen für das Baskische Museum.
Die Architektur des Hauses ist beeindruckend: Rund um den grossen zentralen Lichtschacht, den Argialde, erstrecken sich auf drei Ebenen etwa zwanzig Themenräume. Diese führen den Besucher durch die gesamte Vielfalt der baskischen Kultur – von den Ursprüngen der Sprache über das Landleben und das Handwerk bis hin zu den bedeutenden Aktivitäten auf See und am Fluss.
Bayonnes Wurzeln reichen bis in die gallo-römische Zeit zurück. Die Stadt war Festung, Handelsplatz und begehrtes Territorium für Westgoten, Franken und Normannen. Dank der strategischen Lage an den Flüssen und der Nähe zu Spanien blühte Bayonne durch internationalen Handel und Logistik auf, sah sich jedoch bis ins 20. Jahrhundert hinein immer wieder in geopolitische Konflikte verwickelt.
Trotz aller Konflikte entwickelte sich eine starke, eigenständige Identität. Die baskische Sprache (Euskara) und die tief verwurzelten Traditionen sind hier kein museales Beiwerk, sondern gelebter Alltag. Das Museum bietet gewissermassen die perfekte Einführung in dieses Selbstverständnis der Menschen im Baskenland – ein Ort zum Lernen und Verstehen.