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Grotte de Saint Cézaire

Highlights

Die Höhle von Saint-Cézaire wurde am 16. Juni 1890 von einem Bauern beim Roden seines Feldes entdeckt. Ein tiefes Loch erschien beim Graben, das sich als Eingang zu einer faszinierenden Unterwelt entpuppte.

Lage der Grotte de Saint-Cézaire bei Grasse.

Schon 1920 wurde die Höhle durch den Film "Phroso" bekannt. Nach einer sechsjährigen Schliessung wurde sie 1946 wiedereröffnet. Heute machen Treppen und eine effektvolle Beleuchtung mit leistungsstarken Projektoren die Transparenz der Kristalle für Besucher erlebbar.

Ein Juwel in warmem Rot

Die Höhle liegt unweit von Grasse beim gleichnamigen Dorf. Folgen Sie von Grasse aus der Route nach St. Cézaire sur Siagne und Cabris – vertrauen Sie dabei lieber den Schildern als dem Navi. Im Inneren überwältigt die Karsthöhle mit einer Flut aussergewöhnlicher Formationen. Der rötliche Farbton von Eisenoxid dominiert und schafft eine herrlich warme Atmosphäre in den unterirdischen Räumen.

Formationen Grotte de Saint-Cézaire | © Bert Schwarz 2020
Faszinierende Kristalle: Die Grotte de Saint-Cézaire in den See-Alpen.

Klänge und Abgründe

Ein Highlight ist die "Höhlenorgel" aus Stalaktiten, die beim Anschlagen klare, reine Klänge erzeugt – ein grosser Spass, besonders für Kinder. Die Tour erfordert keine besondere Fitness, da es nur wenige Treppen gibt. Am Ende der Führung passiert man den malerisch beleuchteten "Abgrund", der sich in den tiefen Karstspalten verliert.

Höhlenorgel Saint-Cézaire | © Bert Schwarz 2020
Natürliches Instrument: Die klingenden Stalaktiten der Unterwelt.