Schloss Mespelbrunn
Burgen · Schlösser · Herrenhäuser
Produktion:
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Tief verborgen in einem verschwiegenen Seitental des Spessarts liegt das Wasserschloss Mespelbrunn. Wie ein vergessenes Juwel aus einer anderen Zeit spiegelt sich die Anlage im stillen Wasser ihres Schlossgrabens.
Weltweit bekannt wurde das Schloss nicht nur durch seine malerische Renaissance-Architektur, sondern auch als prominenter Drehort für den Filmklassiker „Das Wirtshaus im Spessart“. Seit dem frühen 15. Jahrhundert befindet es sich ununterbrochen im Besitz der Familie der Grafen von Ingelheim, was dem Ort eine aussergewöhnlich authentische Atmosphäre verleiht.
Vom Weiherhaus zur Festung
Am 1. Mai 1412 schenkte Erzbischof Johann von Mainz dem Ritter Hamann Echter den Platz zum Espelborn. Um Hab und Gut in der damaligen Wildnis zu schützen, baute Ritter Echters Sohn das ursprünglich unbefestigte Weiherhaus um 1427 zu einem wehrhaften Sitz mit Mauern und Türmen aus. Erst in den folgenden Generationen wandelte sich die trutzige Wasserburg allmählich in jenes verträumte Renaissanceschloss, das Besucher heute verzaubert.
Sein heutiges Aussehen verdankt das Schloss Peter Echter von Mespelbrunn und seiner Frau Gertraud von Adelsheim. Sie bauten die Festung über 18 Jahre lang um und vollendeten 1569 dieses Juwel der Renaissance. Da das Schloss nach wie vor bewohnt ist, sind die prächtigen Innenräume ausschliesslich im Rahmen einer Führung zugänglich – ein Blick hinter diese Mauern ist ein absolutes Muss.
Seit 1648 führt die Familie den Namen Grafen von Ingelheim genannt Echter von und zu Mespelbrunn. Während sie bis heute den Südflügel bewohnt, ist der Rest des Schlosses für die Öffentlichkeit zugänglich. Ein wirklich authentischer und überraschender Geheimtipp im Herzen des Spessarts!
Unsere Empfehlung
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