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Château et jardins de Losse

Burgen · Schlösser · Herrenhäuser

Produktion: logo © 2021

Nur fünf Kilometer von Montignac-Lascaux entfernt thront das Château de Losse majestätisch auf einer steilen Klippe über der Vézère – ein architektonisches Juwel, das seit Jahrhunderten über das Tal wacht.

Kaum zehn Minuten Fahrt von unserem Campingplatz entfernt, liegt dieses als monument historique klassifizierte Schloss direkt an der Strasse nach Les Eyzies. Wo einst eine trutzige mittelalterliche Festung mit massiven Mauern und tiefen Gräben den Zugang zum Tal sicherte, entstand im Jahr 1576 ein elegantes Lustschloss im reinsten Stil der Renaissance. Der Weg ins Innere führt auch heute noch über das imposante Châtelet, eine der grössten Verteidigungsanlagen ihrer Art in Südfrankreich.

Blick über den Burggraben
Wehrhafter Schutz: Der Blick über den trockenen Burggraben auf die massiven Festungsmauern.

Renaissance-Pracht im Ehrenhof

Über eine massive Steinbrücke gelangt man in den Haupthof, wo sich die typische Architektur des Périgord aus dem 16. Jahrhundert offenbart. Sobald man dem Grand Logis gegenübersteht, erliegt man unweigerlich dem Charme dieses eleganten Gebäudes. Die Fassade aus warmem, blondem Kalkstein wirkt im Sonnenlicht fast golden, geschmückt mit filigranen Fensterrahmen und kunstvollen Gesimsen, die den Geist der klassischen Renaissance atmen.

Eingangstür Schloss Losse
Detailverliebte Handwerkskunst: Die imposante Eingangstür zum Schloss Losse.

Die Innenräume stehen der äusseren Pracht in nichts nach. Kostbare Möbel und Wandteppiche aus dem 16. und 17. Jahrhundert lassen die Geschichte lebendig werden. Man fühlt sich zurückversetzt in die Zeit von Jean II. de Losse, dem Gouverneur von Guyenne und Erzieher Heinrichs IV., der hier ein Lebensumfeld schuf, das höchsten höfischen Ansprüchen genügte. Von der grossen Terrasse bietet sich zudem ein unvergleichlicher Ausblick auf das sanft gewundene Vézère-Tal.

Der Garten der Prinzessin

Ein Rundgang durch die Gärten, die offiziell als Jardin Remarquable ausgezeichnet sind, bildet den krönenden Abschluss. Besonders im „Garten der Prinzessin“ scheint die Zeit stillzustehen. In der angrenzenden Teestube kann man bei einer köstlichen Kleinigkeit verweilen – und für alle, die es klassisch mögen: Es gibt natürlich auch hervorragenden Kaffee, um den Moment perfekt abzurunden.

Garten der Prinzessin
Botanische Eleganz: Ein friedlicher Moment im „Garten der Prinzessin“.
Unsere Empfehlung

Nehmen Sie sich Zeit für die Terrasse und die Gärten. Die Kombination aus wehrhafter Architektur und der botanischen Finesse des „Jardin Remarquable“ ist in dieser Form einzigartig im Tal der Vézère.