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Saint-Émilion

City Tours · Gironde

Produktion: logo © 2021

Saint-Émilion ist eines der führenden touristischen Ziele Frankreichs. Gleich hinter der Grenze der Dordogne, wenn man in Richtung Bordeaux unterwegs ist, zwischen mit Weinreben bedeckten Hügeln und pittoresken Gassen erstreckt sich dieses UNESCO-Welterbe als perfekter Ausgangspunkt für einen unvergesslichen Urlaub in der Gironde.

Ein Ort mit 1000 Jahren Geschichte

Emilion, ein bretonischer Mönch aus dem 8. Jahrhundert, ist der Gründer dieser Stadt. Er entschied sich, der Welt den Rücken zuzukehren und als Eremit in Ascumbas – dem heutigen Saint-Émilion – zu leben. Seine Güte und die Wunder, die er vollbrachte, machten ihn weit über die Täler hinaus bekannt. Um seine Ermitage herum entstand das Kloster und schliesslich die Stadt, die heute seinen Namen trägt.

Klostergarten in Saint-Émilion

Heute begrüsst die mittelalterliche Stadt jährlich rund eine Million Gäste. Das architektonische Erbe ist gewaltig: Elf der siebzehn historischen Bauwerke stehen unter besonderem Schutz. Ein absoluter Höhepunkt ist die grösste unterirdische (monolithische) Kirche Europas, die Saint-Émilion zu Weltruhm verholfen hat. Die steilen, kopfsteingepflasterten Gassen – die sogenannten Tertres – machen jeden Spaziergang zu einer Zeitreise.

Unterstadt von Saint-Émilion

Auch Gourmets machen mal Urlaub

Neben dem Wein sind die Makronen Saint-Émilions zweite berühmte Spezialität. Die ersten wurden bereits 1620 von Nonnen des Ursulinenordens gebacken. Die Legende besagt, dass das Rezept einer Nonne als Bezahlung für Kost und Logis übergeben wurde. Jahrhundertelang blieb die Herstellung das streng gehütete Geheimnis nur weniger Familien.

Historische Läden in Saint-Émilion