Paris
City Tours · Île-de-France
Produktion:
© 2023
Nach vielen Jahren kehre ich zurück nach Paris. Auf den gleichen Campingplatz. Mit den gleichen Vorstellungen. Voller Neugierde auf das, was sich in mehr als dreissig Jahren in dieser Stadt wohl verändert hat.
Um es vorweg zu nehmen: Es hat sich viel verändert. Vor allem für Gespannfahrer ist die Stadt unbequemer geworden. Die Parkgebühren haben mittlerweile ein Niveau erreicht, das eine gute Planung unumgänglich macht.
Das Metro-System hat mich trotz meiner Skepsis gegenüber dem ÖPNV überzeugt. Dennoch: Die Anreise vom Campingplatz im Bois de Boulogne per Shuttlebus zur Porte Maillot ist für Camper fast die einzige vernünftige Option, um dem Verkehrs- und Parkchaos zu entgehen.
Montmartre & Sacré Cœur
Der Montmartre, gekrönt von der Basilika Sacré-Cœur, war einst ein Dorf der Maler und Winzer. Heute schieben sich Touristenmassen durch die Rue des Saules. Der Charme des Place du Tertre leidet leider unter den massiven Restaurant-Pavillons, die die Künstler an den Rand drängen. Dennoch bleibt der Ausblick von der Kuppel der Basilika (nach über 300 Stufen) spektakulär.
Der Eiffelturm
Früher löste man eine Karte und fuhr hoch. Heute gibt es Sicherheitskontrollen und kugelsichere Glasbarrieren. Der „metallene Spargel“, wie er einst spöttisch genannt wurde, sollte eigentlich 1909 abgerissen werden. Heute ist er das Symbol der Stadt und bereitet sich mit einem neuen gold-braunen Anstrich auf die Zukunft vor.
Pro-Tipp: Den besten Blick für ein Foto, das den Turm in seiner ganzen Grösse zeigt, hat man von den Jardins du Trocadéro auf der anderen Seite der Seine.
Persönliches Fazit
Paris ist hektischer geworden. Die Planlosigkeit von früher funktioniert heute kaum noch. Wer die Stadt besuchen will, sollte das Gespann sicher auf dem Campingplatz abstellen und die eigenen Interessen vorab genau sondieren.
