Château de Castelnaud

Burgen - Schlösser - Herrenhäuser

tip-no-26 | © Bert Schwarz 2022

Château de Castelnaud

Burgen - Schlösser - Herrenhäuser

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Die Burg ist eine mittelalterliche Höhenburg im Périgord Noir, nicht weit von Sarlat-la-Canéda und Bergérac entfernt. Sie steht am Ufer der Dordogne gegenüber der Burg Beynac.

Burg | © Bert Schwarz 2020

Die erste und historisch gesicherte Erwähnung findet die Burg Castelnaud 1214, als Simon IV. de Montfort, Anführer des Kreuzzuges gegen die Albigenser, im Auftrag des Papstes Innozenz III. die Burg eroberte und sie in das Eigentum des französischen Königs Philipps II. zurückführte.

Burg | © Bert Schwarz 2022

Im Hundertjährigen Krieg war Castelnaud durch seine exponierte, schwer angreifbare Flusslage eine strategisch wichtige Festung und wechselte mehrere Male seinen Besitzer. Ich will hier nicht zu sehr ins historische Detail gehen. Zusammenfassend möchte ich lediglich anmerken, dass zu jener Zeit schwer was los war, was sich bei einem Rundgang durch die Festungsanlage gut beobachten lässt. Die technische Waffenentwicklung schritt fort, die Burganlage wurde entsprechend fortentwickelt. Der Beginn der Französischen Revolution 1789 brachte dann das «Aus». Castelnaud wurde geplündert und angezündet. Das Mauerwerk blieb bis 1832 erhalten und diente als Steinbruch für Uferbefestigungen der Dordogne und den Hausbau im Dorf.

Höhle, Abstieg | © Bert Schwarz 2022

Auf einer Strecke von mehreren hundert Metern zwischen riesigen Stalaktiten und Stalagmiten erkunden wir einen kleinen Teil der insgesamt 42 km langen Gänge, die in Jahrtausenden der Erosion entstanden. Von den 42 km ist 1 km der Öffentlichkeit zugänglich.

Höhle, alter Flusslauf | © Bert Schwarz 2022

Vom Wasser geschaffene, bizarre Formationen begleiten uns bis zu einer Anlegestelle, von der aus wir einen Teil des unterirdischen Flusses hinabfahren.

Höhle, unterirdischer See | © Bert Schwarz 2022

Am Ende der Flussfahrt erwarten uns grosse Höhlen und ein unterirdischer See. In diesem Wasser können keine Fische leben, denn die nötige Nahrung ist hier nicht vorhanden. Hier ist auch das Ende des für Jedermann zugänglichen Höhlensystems.

Höhle | © Bert Schwarz 2022

Mit dem Boot kehren wir wieder zurück, um uns dann wieder langsam über Treppen und Fahrstühlen ans Tageslicht zurückzukehren.

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